と、今日はひな祭りだー、と朝起きて思い出し、ひなあられが食べたいなあ・・・と思いながら家を出たところに、なんと、あ、あられが・・・空から降ってきた。(実話)
「こ、これじゃねえだろ、これじゃあ!!」と、マジで叫びそうになったピンクちゃんでした。
P.S.(追伸)・今、風花が振ってます。きれい・・・おひな様にふさわしいお天気だな。
Mittwoch, 3. März 2010
Dienstag, 23. Februar 2010
Die Mecklenburgische Seenplatte ...
... beginnt HIER. Zumindest, seitdem der Schnee schmilzt. Und es ist ähnlich anstrengend und ruinös für gute Schuhe, den metertiefen Tümpeln auszuweichen wie den Eispanzern. Einzig die Sturzgefahr schein gebannt. Jedoch tun sich bereits neue Probleme auf: Tretminen. Denn Berlin hat viele Hunde und -Haufen, besonders hier in Friedrichshain. Und das, dank der Witterung, in allen erdenklichen und nie erträumten Aggregatszuständen. Halleluja … Ich bete die ganze Zeit nur, dass dieses Ausmaß die SUMME der seit 2 Monaten konservierten Haufen sind und nicht der SCHNITT. Außerdem versuche ich es unter dem Aspekt "Vorboten des Frühlings" einfach positiv zu sehen. Wobei das nicht schön wird, falls sich die Schnitt-Theorie als richtig erweist.
Ansonsten lichtet sich so gaaanz langsam das Kartonmeer, nachdem ich mit einer Freundin einen fünfstündigen Aufbaumarathon veranstaltet habe: Expedit-Regal fertig, Kleiderschrank(korpus) fertig, Badregal fertig, und seit gestern auch das Alex-Schubladenelement. Auf selbiges habe ich dermaßen eingedroschen, dass meine rechte Handfläche völlig gründ und blau ist. Das besonders Idiotische daran: Ich habe dem Möbel unrecht getan. Denn was ich auf das "typisch Ikea, suuper Maßarbeit" geschoben hatte, hat sich als "oh, ich habe Boden und Deckel vertauscht?" herausgestellt. ほんっとバカ!ってかんじ。
Meine "Expedit als Raumtrenner und Manga-Regal von beiden Seiten"-Idee ist übrigens prima aufgegangen. Was ich jedoch nicht bedacht hatte: die Verführung der Ablenkung … Herrje, ich brauche einen Schrank mit Sicherheitsschloss, damit ich nicht permanent tachiyomi mache in meiner eigenen Wohnung, statt Sinnvolles zu tun!
Ansonsten lichtet sich so gaaanz langsam das Kartonmeer, nachdem ich mit einer Freundin einen fünfstündigen Aufbaumarathon veranstaltet habe: Expedit-Regal fertig, Kleiderschrank(korpus) fertig, Badregal fertig, und seit gestern auch das Alex-Schubladenelement. Auf selbiges habe ich dermaßen eingedroschen, dass meine rechte Handfläche völlig gründ und blau ist. Das besonders Idiotische daran: Ich habe dem Möbel unrecht getan. Denn was ich auf das "typisch Ikea, suuper Maßarbeit" geschoben hatte, hat sich als "oh, ich habe Boden und Deckel vertauscht?" herausgestellt. ほんっとバカ!ってかんじ。
Meine "Expedit als Raumtrenner und Manga-Regal von beiden Seiten"-Idee ist übrigens prima aufgegangen. Was ich jedoch nicht bedacht hatte: die Verführung der Ablenkung … Herrje, ich brauche einen Schrank mit Sicherheitsschloss, damit ich nicht permanent tachiyomi mache in meiner eigenen Wohnung, statt Sinnvolles zu tun!
Samstag, 20. Februar 2010
Schall und Raum
Nach drei Wochen habe ich mich immer noch nicht daran gewöhnt, plötzlich so viel Raum zur Verfügung zu haben. Im Vergleich zu meinen WG-Zeiten lege ich täglich bestimmt die vierfache Strecke indoor zurück. Und zum größten Teil in Form von sinnlosem Hin- und Herlaufen, weil ich wieder nicht weiß, wo ich was abgelegt habe. Oder aber, weil ich auf der Strecke zum Zielort vergessen habe, was ich dort eigentlich wollte. Und diese Decken ...Ich habe mich schon immer als relativ klein empfunden, aber seit ich so viel Platz nach oben habe (Deckenhöhe 3,30m), fühle ich mich wie ein Zwerg. Überhaupt muss ich noch in diese Wohnung hineinwachsen. Im Moment ist es so, als ob man permanent in zu großen Hosen und Shirts herumläuft: Ich trete auf den Hosensaum und falle hin, und kann die Dinge nicht richtig greifen und halte den Ärmel dauernd irgendwohin, wo er nicht hingehört. Dann hallt auch noch alles so sehr, weil größtenteils Möbel fehlen und ich ja Pflanzen- und Teppichhasser bin. Aber: Was nicht passt wird passend gemacht! "Wenn ich mal groß bin ...!"
Was ich allerdings vor lauter Freude über soooooo viel Platz vergessen hatte: Irgendwer muss diesen Platz ja auch sauberhalten. Unglaublich, wie ich dauernd hinter mir her putze! Ich kriege noch so'n Sauberkeitsfimmel, uah!
Was ich allerdings vor lauter Freude über soooooo viel Platz vergessen hatte: Irgendwer muss diesen Platz ja auch sauberhalten. Unglaublich, wie ich dauernd hinter mir her putze! Ich kriege noch so'n Sauberkeitsfimmel, uah!
Samstag, 13. Februar 2010
Nachricht aus Nowosibirsk
Wird es in Mainz auch immer noch so früh dunkel? Und wo kommt immer wieder dieser Schnee her? Vermutlich liegt es daran, dass ich soweit im Nordosten bin, also quasi Sibirien. Zumindest wenn ich abends bei blizzardartigem Schneesturm über den Alexanderplatz schliddere, bin ich mir im Anbetracht der sozialistischen Meisterarchitektur nicht ganz sicher ob ich nicht vielleicht doch versehentlich in Nowosibirsk gelandet bin.
Aber angeblich wird alles sooo toll im Frühling. Jaaa nee is klar. Genau wie Berlin ja, so heißt es, Single-Stadt Nummer eins ist. Ick weeß ja nich, wo die andern hinkieken, aber ick seh nur Pärchen, wa. Und das liegt bestimmt nicht (allein) an meinem Stadtteil …
Nun gut, ich gebe zu: Habe andere Probleme. Zum Beispiel, Dolmetschen zum Thema Kunstherzen und deutsches Gesundheitssystem. Grundsätzlich fatal, wenn man schon im Deutschen nur ca. ein Viertel versteht von dem, was man da ins nicht-kindergartenartige Japanisch übersetzen soll. Jedenfalls weiß (na ja, "ahne"?) ich jetzt Dinge, die ich niemals wissen wollte. Hoffentlich werde ich nienienie ernsthaft krank!!
Ach ja, und da wäre ja noch meine Wohnung, die ungefähr so aussieht wie vor zwei Wochen, als ich eingezogen bin. Trotz mehrfacher Nachfragen sind die Heinzelmännchen immer noch nicht vorbeigekommen. Aber großer Fortschritt heute: Neue DVB-T Zimmerantenne gekauft. Damit ich nicht mehr nur arte (ist ja toll), NDR (auch nett) und MDR Sachsen (GEZ sofort einbehalten!) kriege.
Ein Nachtrag zum Thema Berliner: Der Berliner an sich ist tatsächlich nicht unfreundlich. Aber er ist auch rücksichtslos. Genau wie die Stadt selbst sind auch ihre Bewohner hauptsächlich mit sich selbst beschäftigt, was ihnen keinen Raum mehr für Rück- und Nachsicht anderen gegenüber lässt. Okay, das ist im allgemeinen ein deutsches Problem, aber in dieser Stadt scheint es kumuliert aufzutreten. Jedenfalls finde ich Klavierproben in voller Lautstärke von 0 bis 3 Uhr morgens schon nicht mehr rücksichtslos sondern asozial mit Tendenz zum Psychopathischen.
Ja ja, ich werde noch viel Freude haben hier.
Aber angeblich wird alles sooo toll im Frühling. Jaaa nee is klar. Genau wie Berlin ja, so heißt es, Single-Stadt Nummer eins ist. Ick weeß ja nich, wo die andern hinkieken, aber ick seh nur Pärchen, wa. Und das liegt bestimmt nicht (allein) an meinem Stadtteil …
Nun gut, ich gebe zu: Habe andere Probleme. Zum Beispiel, Dolmetschen zum Thema Kunstherzen und deutsches Gesundheitssystem. Grundsätzlich fatal, wenn man schon im Deutschen nur ca. ein Viertel versteht von dem, was man da ins nicht-kindergartenartige Japanisch übersetzen soll. Jedenfalls weiß (na ja, "ahne"?) ich jetzt Dinge, die ich niemals wissen wollte. Hoffentlich werde ich nienienie ernsthaft krank!!
Ach ja, und da wäre ja noch meine Wohnung, die ungefähr so aussieht wie vor zwei Wochen, als ich eingezogen bin. Trotz mehrfacher Nachfragen sind die Heinzelmännchen immer noch nicht vorbeigekommen. Aber großer Fortschritt heute: Neue DVB-T Zimmerantenne gekauft. Damit ich nicht mehr nur arte (ist ja toll), NDR (auch nett) und MDR Sachsen (GEZ sofort einbehalten!) kriege.
Ein Nachtrag zum Thema Berliner: Der Berliner an sich ist tatsächlich nicht unfreundlich. Aber er ist auch rücksichtslos. Genau wie die Stadt selbst sind auch ihre Bewohner hauptsächlich mit sich selbst beschäftigt, was ihnen keinen Raum mehr für Rück- und Nachsicht anderen gegenüber lässt. Okay, das ist im allgemeinen ein deutsches Problem, aber in dieser Stadt scheint es kumuliert aufzutreten. Jedenfalls finde ich Klavierproben in voller Lautstärke von 0 bis 3 Uhr morgens schon nicht mehr rücksichtslos sondern asozial mit Tendenz zum Psychopathischen.
Ja ja, ich werde noch viel Freude haben hier.
Dienstag, 9. Februar 2010
Ick bin ein Berliner!
Seit einer halben Stunde bin ich also offiziell Berlinerin. Auch wenn ich inzwischen gelernt habe, dass höchstens Leute, die hier geboren, nein gezeugt, noch besser aber eigentlich vor mindestens 100 Jahren "geplant" wurden, sich so nennen dürfen.
Mir doch wurscht. Das Bezirksamt hat ja dann doch ein wenig an ein MfS-Bunker erinnert. Was an der freundlichen, aber doch sehr ...."wachsamen" Dame gelegen haben mag, denn der Bau war eindeutig eine 90erjahre-Sünde.
Meine Wohnung steht noch unter dem Regiment der Kartonage, was das Ganze dann doch ein wenig ungemütlich macht. Aber Gemach, ich muss mir diese Ungeduld abgewöhnen. Auch langfristig, denn: Berlin - ist - langsaaaaam!! Okay, mag z.T. noch an diesen tödlichen Eispanzerbürgersteigen liegen, aber trotzdem. Die berühmte Großstadt-Hektik wurde definitiv nicht hier erfunden. Tippe mal beim Vergleich "Tokyo, OL, eilig" und "Berlin-Mitte, Medienfritze, (theoretisch) eilig" auf einen Speedunterschied von ca. 200%.
Aber ansonsten werde ich mich in meiner Wohnung sicherlich wohlfühlen. Viiiel Raum, und gaanz viiiel Licht! Und die schöne Küche ... Also, wenn ich dann mal einen Kühlschrank - pardon - einen FUNKTIONIERENDEN Kühlschrank habe ...nice.
Und noch was: Die Berliner sind doch freundlich! Jedenfalls die Leute, mit denen ich bislang zu tun hatte, waren wirklich allesamt geradezu charmant.
Wir sprechen uns dann in einem halben Jahr nochmal. WA?!
Mir doch wurscht. Das Bezirksamt hat ja dann doch ein wenig an ein MfS-Bunker erinnert. Was an der freundlichen, aber doch sehr ...."wachsamen" Dame gelegen haben mag, denn der Bau war eindeutig eine 90erjahre-Sünde.
Meine Wohnung steht noch unter dem Regiment der Kartonage, was das Ganze dann doch ein wenig ungemütlich macht. Aber Gemach, ich muss mir diese Ungeduld abgewöhnen. Auch langfristig, denn: Berlin - ist - langsaaaaam!! Okay, mag z.T. noch an diesen tödlichen Eispanzerbürgersteigen liegen, aber trotzdem. Die berühmte Großstadt-Hektik wurde definitiv nicht hier erfunden. Tippe mal beim Vergleich "Tokyo, OL, eilig" und "Berlin-Mitte, Medienfritze, (theoretisch) eilig" auf einen Speedunterschied von ca. 200%.
Aber ansonsten werde ich mich in meiner Wohnung sicherlich wohlfühlen. Viiiel Raum, und gaanz viiiel Licht! Und die schöne Küche ... Also, wenn ich dann mal einen Kühlschrank - pardon - einen FUNKTIONIERENDEN Kühlschrank habe ...nice.
Und noch was: Die Berliner sind doch freundlich! Jedenfalls die Leute, mit denen ich bislang zu tun hatte, waren wirklich allesamt geradezu charmant.
Wir sprechen uns dann in einem halben Jahr nochmal. WA?!
Freitag, 29. Januar 2010
Adieu Mainz ...
... oder für eine Nacht heimatlos.
Schon komisch: Der Sprinter ist vollgeladen, das Zimmer ist leer, der Schlüssel abgegeben, und es sind noch gut 6 Stunden bis zur Abfahrt nach Berlin. Außer meinem Rechner, Handy, Pass, Geld und einer Decke habe ich nichts bei mir. Was wäre, wenn ich jetzt einfach meine Tasche nehmen und mich nach, keine Ahnung, Bratislava absetzen würde? In Zeiten der Mobiltelefone fühlt man sich ja nicht ganz so abgeschnitten, aber früher, wenn Menschen von knall auf Fall umgezogen sind, oder noch viel weiter weggezogen sind, waren sie ja wirklich unerreichbar, nicht nur für ein paar Stunden. Sie müssen sich doch völlig in der Schwebe gefühlt haben. In dieser Zeit kann viel mit dem Umziehenden passieren. Woher wussten die Menschen, die einen zum Beispiel auf der anderen Seite des Antlantiks empfangen haben, dass der Ankömmling auch wirklich derjenige ist, der er vorgibt zu sein? Es könnte schließlich sein, dass der "Echte" einem Mord zum Opfer gefallen ist, oder ihm die Titanic-Tickets geklaut - oder aber verspielt wurden.
Doch vielleicht tut das auch nichts zur Sache, denn wenn wir umziehen, und in einer anderen Stadt oder in einem fernen Land ein neues Leben beginnen, verwandeln wir uns ohnehin - wir "ziehen uns um". (Manchmal ist die deutsche Sprache doch sehr treffsicher.)
Und der Grund, warum sich die meisten Menschen dann doch nicht nach Bratislava & Co. absetzen, ist wohl die Tatsache, dass sie viel zu tot sind nach dem ewigen Gepacke und Geschleppe...
Schon komisch: Der Sprinter ist vollgeladen, das Zimmer ist leer, der Schlüssel abgegeben, und es sind noch gut 6 Stunden bis zur Abfahrt nach Berlin. Außer meinem Rechner, Handy, Pass, Geld und einer Decke habe ich nichts bei mir. Was wäre, wenn ich jetzt einfach meine Tasche nehmen und mich nach, keine Ahnung, Bratislava absetzen würde? In Zeiten der Mobiltelefone fühlt man sich ja nicht ganz so abgeschnitten, aber früher, wenn Menschen von knall auf Fall umgezogen sind, oder noch viel weiter weggezogen sind, waren sie ja wirklich unerreichbar, nicht nur für ein paar Stunden. Sie müssen sich doch völlig in der Schwebe gefühlt haben. In dieser Zeit kann viel mit dem Umziehenden passieren. Woher wussten die Menschen, die einen zum Beispiel auf der anderen Seite des Antlantiks empfangen haben, dass der Ankömmling auch wirklich derjenige ist, der er vorgibt zu sein? Es könnte schließlich sein, dass der "Echte" einem Mord zum Opfer gefallen ist, oder ihm die Titanic-Tickets geklaut - oder aber verspielt wurden.
Doch vielleicht tut das auch nichts zur Sache, denn wenn wir umziehen, und in einer anderen Stadt oder in einem fernen Land ein neues Leben beginnen, verwandeln wir uns ohnehin - wir "ziehen uns um". (Manchmal ist die deutsche Sprache doch sehr treffsicher.)
Und der Grund, warum sich die meisten Menschen dann doch nicht nach Bratislava & Co. absetzen, ist wohl die Tatsache, dass sie viel zu tot sind nach dem ewigen Gepacke und Geschleppe...
Mittwoch, 20. Januar 2010
Spooky, 7: Mäh!
Letztens, im "Kaufhof"...
...bin ich die Rolltreppe aufwärts gefahren. In der Mitte kreuzt sie sich mit der Rolltreppe abwärts. Und in dem Moment des Kreuzens dreht sich ein älterer Herr, der mit seiner Tochter (?) auf der Abwärtstreppe stand, zu mir und macht: Määh! Da ich in ein Gespräch mit meiner Mitbewohnerin vertieft war, konnte ich nicht wirklich reagieren und fragte nur: " ...Mäh??...". Er und seine mutmaßliche Tochter lachten sich schlapp und blickten kurz zurück, wir haben uns natürlich ebenfalls totgelacht.
Warum treffe ich immer auf spooky Menschen ...?
...bin ich die Rolltreppe aufwärts gefahren. In der Mitte kreuzt sie sich mit der Rolltreppe abwärts. Und in dem Moment des Kreuzens dreht sich ein älterer Herr, der mit seiner Tochter (?) auf der Abwärtstreppe stand, zu mir und macht: Määh! Da ich in ein Gespräch mit meiner Mitbewohnerin vertieft war, konnte ich nicht wirklich reagieren und fragte nur: " ...Mäh??...". Er und seine mutmaßliche Tochter lachten sich schlapp und blickten kurz zurück, wir haben uns natürlich ebenfalls totgelacht.
Warum treffe ich immer auf spooky Menschen ...?
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